Fenchel gedünstet

Zutaten:

Fenchel, Butter, Rohrzucker, Pfeffer, Salz

Richtwert für den Rohrzucker: pro Knolle ca. 1 EL


Die Fenchelknolle waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Butter erwärmen, den Rohrzucker darin schmelzen.


Die Fenchelstücke darin schmoren und mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen.


Nach einiger Zeit etwas Wasser hinzugeben und weich dünsten.


Kürbis-Gnocchi

1 kg Kürbis (mit Schale und Kernen)

150 g griffiges Mehl

50 g Maisstärke

100 g Parmesan (frisch gerieben, wenn möglich)

1 Ei

Salz

Pfeffer

etwas Muskat

 

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Kürbis im Ganzen auf ein Backblech legen, leicht mit Alufolie bedecken und 90 Minuten garen.

 

Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, durchschneiden und die Kerne entfernen.

Das Fruchtfleisch (ca. 500 Gramm werden übrig sein) mit einem Löffel herauslösen und pürieren.

 

Mit den anderen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten (falls er zu flüssig ist, noch etwas Mehl hinzugeben).

 

Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen.

Etwas Teig abstechen und mit 2 Esslöffeln, die zuvor in kaltes Wasser getaucht wurden, zu Nocken formen.  die Gnocchi in siedendem Wasser ca. 5 Minuten gar ziehen lassen. Mit einem Schaumlöffel herausheben und gut abtropfen lassen.

Oder einfach so mit dem Löffel arbeiten, wie bei Eiernockerl.

 

Ich gebe sie dann immer in einen Topf mit geschmolzener Butter.

Fertig.

 

 

Mangold-Risotto von Martin Ross.

1 kg Mangold

2 mittelgroße Ziebeln, fein gehackt

Olivenöl

1 Tasse Reis (Arborio, Baldo oder Carnaroli, einfacher Rundkornreis geht auch)

2–3 Tassen Gemüsesuppe

1–2 Esslöffel Paradeismark

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Salz

Saft einer halben Zitrone oder ein Schuss Grüner Veltliner

 

Mangold waschen, die Strünke abschneiden. Die Strünke genauso fein schneiden wie die Zwiebeln. Die Mangoldblätter blanchieren und danach im Sieb abtropfen lassen.

 

Währenddessen die feingehackten Zwiebeln und die kleingeschnittenen Mangoldstrünke im Olivenöl andünsten, bis sie anfangen, glasig zu werden. Dann die blanchierten Mangoldblätter dazugeben. Rühren.

Bei geringer Hitze den Reis dazutun. Rühren.

Dann kommt das Tomatenmark dazu. Kurz rühren.

Dann die Gemüsesuppe dazutun, kurz rühren, einmal aufkochen lassen und dann bei geringer Hitze zugedeckt köcheln lassen.

Salz und Pfeffer dazugeben. Kurz rühren und dann weiterköcheln lassen. Immer wieder nachschauen und rühren.

 

Der Reis muss bissfest bis weich sein und die Flüssigkeit reduziert bis ganz weg. Ist das noch nicht der Fall, dann noch ein wenig von der Gemüsesuppe beifügen. Aber nur wenig, denn kurz vor der Risotto-typischen Konsistenz (cremig, aber trotzdem bissfest) soll noch mit dem Zitronensaft oder dem Wein abgeschmeckt werden.

Sobald Zitronensaft/Wein dabei ist, das Risotto nicht mehr zudecken und rühren, bis die Flüssigkeit vollends aufgesogen bzw. verdunstet ist. Fertig.

 

Achtung: Da ja Gemüsesuppe dazukommt, die man üblicherweise würzt, gilt es vorsichtig zu sein bei der Dosierung von Pfeffer und Salz. Dieses Rezept ist übrigens universell abzuwandeln, statt Mangold kann man jedes andere Gemüse verwenden – das je nach Festigkeit zuvor entsprechend zubereitet werden muss; besonders gut schmeckt das Risotto auch mit geriebenen gelben Rüben!

 

Schmeckt mit geriebenem Parmesan oder ohne. Schmeckt als Hauptspeise oder als Beilage, etwa zu gekochtem Rindfleisch.